Terms & Conditions / AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen
für die Erbringung von Dienstleistungen von Sandrina Bruckner, Bahnhofstrasse 21 B, 83109 Grosskarolinenfeld, E-Mail: sandrina@divinityofeden.com (nachfolgend „Auftragnehmer“) gegenüber seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“)

1. Allgemeines
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für die Erbringung von Dienstleistungen gelten für Verträge, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.

1.2 Der Auftragnehmer ist berechtigt, in eigenem Namen und auf eigene Rechnung die erforderlichen Leistungen an Subunternehmer zu vergeben, die ihrerseits ebenfalls Subunternehmer einsetzen dürfen. Der Auftragnehmer bleibt hierbei alleiniger Vertragspartner des Auftraggebers. Der Einsatz von Subunternehmern erfolgt nicht, wenn für den Auftragnehmer ersichtlich ist, dass deren Einsatz berechtigten Interessen des Auftraggebers zuwiderläuft.

1.3 Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder andere Geschäftsbedingungen in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen die Regelungen dieser weiteren Vertragsdokumente im Widerspruchsfalle den vorliegenden AGB vor.

1.4 Von diesen Geschäftsbedingungen abweichende AGB, die durch den Auftraggeber verwendet werden, erkennt Auftragnehmer – vorbehaltlich einer ausdrücklichen Zustimmung – nicht an.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
2.1 Der Auftragnehmer erbringt als selbständiger Unternehmer folgende Leistungen gegenüber dem Auftraggeber:

Wir bieten digitale und persönliche Dienstleistungen im Bereich Coaching, Mentoring, Weiterbildung und persönliche Entwicklung an. Die Leistungen werden je nach gebuchtem Angebot insbesondere in folgenden Formaten erbracht:

• digitale Produkte und Inhalte (z. B. Videos, Audios, Texte, Workbooks, Kurse, Programme),

• Mitgliedschaften (Memberships) mit fortlaufendem Zugriff auf digitale Inhalte und ggf. begleitende Live-Formate,

• Live-Online-Veranstaltungen (z. B. Workshops, Trainings, Gruppen-Calls, Masterminds),

• persönliche Einzelbegleitung (1:1 Sessions),

• langfristige Mentoring- oder Coaching-Begleitungen,

• sowie ggf. Live-Events oder Seminare, online oder in Präsenz, sofern ausdrücklich angeboten.

Die Bereitstellung digitaler Inhalte erfolgt ausschließlich online über Mitgliederbereiche, Kursplattformen oder per digitalem Zugriff. Live-Leistungen werden online über Videokonferenzsysteme oder – sofern vereinbart – in Präsenz erbracht. Umfang, Inhalte, Laufzeit, Leistungsbeginn sowie ggf. enthaltene Zusatzleistungen ergeben sich ausschließlich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung, Verkaufsseite oder individuellen Vereinbarung.

Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, schulden wir die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Leistungen, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen, persönlichen oder sonstigen Erfolg. Die angebotenen Leistungen stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung dar und ersetzen keine fachärztliche oder therapeutische Betreuung.

Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen sowie notwendige Mitwirkungshandlungen rechtzeitig zu erbringen. Zugangsdaten zu digitalen Angeboten sind personenbezogen und dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben werden.

2.2 Der spezifische Leistungsumfang ist Gegenstand von Individualvereinbarungen zwischen Auftragnehmer und dem Auftraggeber.

2.3 Der Auftragnehmer erbringt die vertragsgemäßen Leistungen mit größtmöglicher Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit nach dem jeweils neuesten Stand, neuesten Regeln und Erkenntnissen.

2.4 Der Auftragnehmer ist zur Erbringung der vertragsgemäß geschuldeten Leistungen verpflichtet. Bei der Durchführung seiner Tätigkeit ist er jedoch etwaigen Weisungen im Hinblick auf die Art der Erbringung seiner Leistungen, den Ort der Leistungserbringung ebenso wie die Zeit der Leistungserbringung nicht unterworfen. Er wird jedoch bei der Einteilung der Tätigkeitstage und bei der Zeiteinteilung an diesen Tagen diese selbst in der Weise festlegen, dass eine optimale Effizienz bei seiner Tätigkeit und bei der Realisierung des Vertragsgegenstandes erzielt wird. Die Leistungserbringung durch den Auftragnehmer erfolgt lediglich in Abstimmung und in Koordination mit dem Auftraggeber.

3. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Es obliegt dem Auftraggeber, die von ihm zum Zwecke der Leistungserfüllung zur Verfügung zu stellenden Informationen, Daten und sonstigen Inhalte vollständig und korrekt mitzuteilen. Für Verzögerungen und Verspätungen bei der Leistungserbringung, die durch eine verspätete und notwendige Mit- bzw. Zuarbeit des Kunden entstehen, ist der Auftragnehmer gegenüber dem Kunden in keinerlei Hinsicht verantwortlich; die Vorschriften unter der Überschrift „Haftung/Freistellung“ bleiben hiervon unberührt.

4. Vergütung
4.1 Die Vergütung wird individualvertraglich vereinbart.

4.2 Die Vergütung ist nach der Leistung der Dienste zu entrichten. Ist die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen, so ist sie nach dem Ablauf der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten (§ 614 BGB). Bei aufwandsbezogener Abrechnung ist der Auftragnehmer vorbehaltlich abweichender Vereinbarungen berechtigt, die erbrachte Leistungen monatlich abzurechnen.

4.3 Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber nach Erbringung der Leistungen eine Rechnung per Post oder per E-Mail (z.B. als PDF). Die Vergütung ist innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung zur Zahlung fällig.

5. Haftung / Freistellung
5.1 Der Auftragnehmer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist oder aufgrund zwingender Haftung. Verletzt der Auftragnehmer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehendem Satz unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Auftragnehmer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen. Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Auftragnehmers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.

5.2 Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von jeglichen Ansprüchen Dritter frei, die gegen den Auftragnehmer aufgrund von Verstößen des Kunden gegen diese Vertragsbedingungen oder gegen geltendes Recht geltend gemacht werden.

6. Vertragsdauer und Kündigung
6.1 Die Vertragsdauer und die Fristen zur ordentlichen Kündigung vereinbaren die Parteien individuell.

6.2 Das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

6.3 Der Auftragnehmer hat alle ihm überlassenen Unterlagen und sonstigen Inhalte nach Vertragsbeendigung unverzüglich nach Wahl des Kunden zurückzugeben oder zu vernichten. Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts daran ist ausgeschlossen. Elektronische Daten sind vollständig zu löschen. Ausgenommen davon sind Unterlagen und Daten, hinsichtlich derer eine längere gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht, jedoch nur bis zum Ende der jeweiligen Aufbewahrungsfrist. Der Auftragnehmer hat dem Unternehmen auf dessen Verlangen die Löschung schriftlich zu bestätigen.

7. Vertraulichkeit und Datenschutz
7.1 Der Auftragnehmer wird alle ihm im Zusammenhang mit dem Auftrag zur Kenntnis gelangenden Vorgänge streng vertraulich behandeln. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Geheimhaltungspflicht sämtlichen Angestellten und / oder Dritten, die Zugang zu den vertragsgegenständlichen Informationen haben, aufzuerlegen. Die Geheimhaltungspflicht gilt zeitlich unbegrenzt über die Dauer dieses Vertrages hinaus.

7.2 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei der Durchführung des Auftrags sämtliche datenschutzrechtlichen Vorschriften – insbesondere die Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes – einzuhalten.

8. Schlussbestimmungen
8.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des CISG.

8.2 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der AGB im Übrigen hiervon nicht berührt.

8.3 Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer bei der Erbringung seiner vertragsgemäßen Leistungen durch angemessene Mitwirkungshandlungen, soweit erforderlich, fördern. Der Auftraggeber wird insbesondere dem Auftragnehmer die zur Erfüllung des Auftrags erforderlichen Informationen und Daten zur Verfügung stellen.

8.4 Sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, vereinbaren die Parteien den Sitz des Auftragnehmers als Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis; ausschließliche Gerichtsstände bleiben hiervon unberührt.

8.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z. B. Änderungen in der Rechtsprechung, Gesetzeslage, Marktgegebenheiten oder der Geschäfts- oder Unternehmensstrategie) und unter Einhaltung einer angemessenen Frist zu ändern. Bestandskunden werden hierüber spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten der Änderung per E-Mail benachrichtigt. Sofern der Bestandskunde nicht innerhalb der in der Änderungsmitteilung gesetzten Frist widerspricht, gilt seine Zustimmung zur Änderung als erteilt. Widerspricht er, treten die Änderungen nicht in Kraft; Auftragnehmer ist in diesem Fall berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung außerordentlich zu kündigen. Die Benachrichtigung über die beabsichtigte Änderung dieser AGB wird auf die Frist und die Folgen des Widerspruchs oder seines Ausbleibens hinweisen.

9. Informationen zur Online-Streitbeilegung / Verbraucherschlichtung
Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr

Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Verbraucherstreitschlichtungsverfahren nach dem VSBG teilzunehmen.

Unsere E-Mail-Adresse entnehmen Sie der Überschrift dieser AGB.
Ergänzende Regelungen zu digitalen Inhalten, Memberships, Coaching- und Mentoring-Leistungen

10. Digitale Inhalte, Nutzungsrechte und Zugang

10.1 Die vom Auftragnehmer bereitgestellten digitalen Inhalte (insbesondere Videos, Audios, Texte, Workbooks, Kurse, Programme und sonstige digitale Materialien) sind urheberrechtlich geschützt.

10.2 Der Auftraggeber erhält für die Dauer des jeweiligen Vertragsverhältnisses ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht zur ausschließlich persönlichen Nutzung der Inhalte. Eine Weitergabe an Dritte, Vervielfältigung, Veröffentlichung oder sonstige Verwertung – auch auszugsweise – ist ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung des Auftragnehmers untersagt.

10.3 Der Zugriff auf digitale Inhalte erfolgt über Online-Plattformen, Mitgliederbereiche oder vergleichbare technische Systeme. Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für eine jederzeit ununterbrochene technische Verfügbarkeit.

10.4 Mit Beendigung des Vertragsverhältnisses – insbesondere bei Kündigung einer Membership – endet der Zugriff auf die digitalen Inhalte, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.



11. Memberships und laufende Vertragsverhältnisse

11.1 Memberships begründen ein fortlaufendes Vertragsverhältnis mit wiederkehrender Zahlung (monatlich oder jährlich, je nach Angebot).

11.2 Die Abrechnung erfolgt im jeweils vereinbarten Zahlungsintervall im Voraus. Kündigungsfristen und Laufzeiten ergeben sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung oder der Buchungsseite.

11.3 Bei vorzeitiger Kündigung oder Nichtinanspruchnahme der Leistungen durch den Auftraggeber besteht kein Anspruch auf anteilige Rückerstattung bereits gezahlter Beträge.



12. Live-Leistungen, Termine und 1:1 Sessions

12.1 Vereinbarte Termine für 1:1 Sessions, Mentorings, Coachings oder vergleichbare Live-Leistungen sind verbindlich.

12.2 Eine kostenfreie Terminverschiebung ist nur möglich, wenn diese mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin erfolgt. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen („No-Show“) gilt die Leistung als erbracht und verfällt ersatzlos, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

12.3 Der Auftragnehmer behält sich vor, Termine aus wichtigem Grund zu verschieben. In diesem Fall wird zeitnah ein Ersatztermin angeboten.



13. Widerruf bei digitalen Inhalten und sofortiger Leistungsbeginn

13.1 Bei Verträgen über digitale Inhalte oder Dienstleistungen, die sofort nach Vertragsschluss beginnen, erklärt sich der Auftraggeber ausdrücklich damit einverstanden, dass der Auftragnehmer vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist mit der Ausführung der Leistung beginnt.

13.2 Dem Auftraggeber ist bekannt, dass mit Beginn der Leistungserbringung sein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß § 356 Abs. 5 BGB erlischt, sofern er hierzu ausdrücklich zugestimmt hat.



14. Eigenverantwortung des Auftraggebers / Haftungsausschluss für Erfolg

14.1 Die angebotenen Leistungen dienen der persönlichen Entwicklung, Weiterbildung und individuellen Begleitung. Sie stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung dar.

14.2 Der Auftraggeber handelt während und nach der Zusammenarbeit eigenverantwortlich. Entscheidungen, Handlungen und Ergebnisse, die aus der Zusammenarbeit resultieren, liegen ausschließlich im Verantwortungsbereich des Auftraggebers.

14.3 Der Auftragnehmer übernimmt keine Garantie für das Erreichen bestimmter persönlicher, beruflicher, finanzieller oder sonstiger Ergebnisse.



15. Änderungen von Programmen und Inhalten

15.1 Der Auftragnehmer behält sich vor, Inhalte, Formate oder zeitliche Abläufe von Programmen, Memberships oder Kursen weiterzuentwickeln oder anzupassen, sofern der Gesamtcharakter der Leistung erhalten bleibt und dies für den Auftraggeber zumutbar ist.

16. Kein Heilversprechen, keine Erfolgs- oder Vermögensgarantie

16.1 Die vom Auftragnehmer angebotenen Leistungen dienen der persönlichen Entwicklung, Weiterbildung, Bewusstseinsarbeit, Selbstreflexion und individuellen Begleitung. Sie stellen keine medizinische, psychotherapeutische, heilkundliche oder sonstige therapeutische Behandlung dar und ersetzen keine ärztliche, psychologische oder therapeutische Diagnose oder Behandlung.

16.2 Der Auftragnehmer gibt keinerlei Heilversprechen ab. Es werden keine Zusicherungen oder Garantien hinsichtlich einer Verbesserung des körperlichen oder psychischen Gesundheitszustandes übernommen.

16.3 Ebenso werden keine Garantien oder Versprechen für bestimmte persönliche, berufliche, unternehmerische, finanzielle oder wirtschaftliche Ergebnisse – insbesondere im Hinblick auf Erfolg, Einkommen, Umsatz, Vermögensaufbau oder „Wealth“ – abgegeben.

16.4 Aussagen, Beispiele, Erfahrungsberichte oder Darstellungen von Ergebnissen dienen ausschließlich der Illustration und stellen keine Zusicherung oder Garantie dar, dass der Auftraggeber gleiche oder ähnliche Ergebnisse erzielt.

16.5 Der Erfolg der Zusammenarbeit hängt maßgeblich von der persönlichen Mitarbeit, Umsetzung, Eigenverantwortung, individuellen Voraussetzungen sowie äußeren Umständen des Auftraggebers ab, auf die der Auftragnehmer keinen Einfluss hat.


17. Keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung

17.1 Die vom Auftragnehmer angebotenen Leistungen stellen keine Rechtsberatung, Steuerberatung oder Finanzberatung im rechtlichen Sinne dar.

17.2 Sämtliche Inhalte, Aussagen, Impulse, Empfehlungen oder Beispiele, die im Rahmen von Coachings, Mentorings, Memberships, Kursen, digitalen Produkten, Live-Formaten oder sonstigen Leistungen vermittelt werden, dienen ausschließlich der allgemeinen Information, Reflexion und persönlichen Weiterentwicklung.

17.3 Der Auftraggeber ist selbst dafür verantwortlich, rechtliche, steuerliche oder finanzielle Entscheidungen eigenständig zu prüfen oder durch entsprechend qualifizierte Fachpersonen (z. B. Rechtsanwälte, Steuerberater, Finanzberater) prüfen zu lassen.

17.4 Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Entscheidungen oder Maßnahmen des Auftraggebers, die auf Grundlage der vermittelten Inhalte getroffen werden.



18. Höhere Gewalt und Leistungshindernisse

18.1 Der Auftragnehmer haftet nicht für die Nicht- oder verzögerte Erbringung von Leistungen, soweit diese auf Ereignissen höherer Gewalt beruhen. Als höhere Gewalt gelten insbesondere, aber nicht abschließend: Krankheit, Unfall, technische Störungen, Ausfall von Kommunikations- oder Plattformdiensten, Stromausfälle, behördliche Anordnungen, Naturereignisse oder sonstige unvorhersehbare und nicht vom Auftragnehmer zu vertretende Umstände.

18.2 In Fällen höherer Gewalt ist der Auftragnehmer berechtigt, betroffene Leistungen ganz oder teilweise zu verschieben, nachzuholen oder in gleichwertiger Form zu ersetzen, sofern dies dem Auftraggeber zumutbar ist.

18.3 Ein Anspruch auf Schadensersatz oder Rückerstattung besteht in diesen Fällen nicht, sofern der Auftragnehmer die Leistung nachholt oder eine angemessene Ersatzleistung anbietet.



19. Kein Anspruch auf dauerhafte oder unveränderte Verfügbarkeit von Inhalten

19.1 Der Auftragnehmer ist berechtigt, Inhalte, Programme, Module, Formate oder Strukturen von digitalen Angeboten, Memberships, Kursen oder Programmen weiterzuentwickeln, anzupassen, auszutauschen oder zu aktualisieren, sofern der Gesamtcharakter der Leistung erhalten bleibt.

19.2 Ein Anspruch des Auftraggebers auf die dauerhafte, unveränderte oder zeitlich unbegrenzte Verfügbarkeit einzelner Inhalte, bestimmter Module, Aufzeichnungen oder Materialien besteht nicht, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich zugesichert wurde.

19.3 Dies gilt insbesondere bei technischen Änderungen, Plattformwechseln, inhaltlichen Weiterentwicklungen oder Anpassungen an aktuelle fachliche, rechtliche oder didaktische Standards.